Ein Blick über den Tellerrand… vom Restaurant BNM

Ein Blick über den Tellerrand… vom Restaurant BNM

„Kumm, geh‘ ma Kripperl schaugn…“

Wer als Kind schon gern mit leuchtenden Augen das Weihnachtskripperl betrachtet hat, der ist im Bayerischen Nationalmuseum genau richtig. Denn was kann es in der Vorweihnachtszeit dann Schöneres geben als „Kripperl schaugn“ zu gehen. Das Museum stellt mehr als 60 figurenreiche Weihnachtsszenen aus – alle entstanden im Alpenraum und in Italien zwischen 1700 und dem frühen 20. Jahrhundert. Die Krippensammlung zählt zu den künstlerisch wertvollsten und ist in dieser Qualität die Umfangreichste der Welt.  Den größten Teil der Sammlung verdankt das Museum dem Münchner Bankier Max Schmederer (1854-1917), der über Jahrzehnte in Bayern, Tirol, Neapel und Sizilien die Krippenfiguren und das passende Zubehör erwarb. Bereits zu seinen Lebzeiten öffnete er zur Weihnachtszeit die Türen in seinem Münchner Privathaus und machte die Sammlung öffentlich zugänglich. Im Bayerischen Nationalmuseum ist die Krippensammlung von Anfang November bis Ende Januar während der regulären Öffnungszeiten zu sehen.

Nach dem „Kripperl schaugn“ lädt das Café im Bayerischen Nationalmuseum den Besucher noch zum verweilen ein, um dem vorweihnachtlichen Stress bei Kaffeespezialitäten und frischem Kuchen etwas länger zu entfliehen.

Tipp: Ein Audioguide für die Krippensammlung wird für 2 Euro angeboten.

Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstraße 3, 80538 München,
www.bayerisches-nationalmuseum.de
Öffnungszeiten: Di – So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr, Montag geschlossen
 

Copyright: Bayerisches Nationalmuseum

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